HÄUFIGE FRAGEN VON INVESTORENAntworten auf die wichtigsten Fragen
Renditen, Sonder-AfA, Eigenkapital, Bauzeiten – kompakt und ehrlich beantwortet.
Welche Rendite ist mit einem Neubau-Mehrfamilienhaus in NRW realistisch?+
In B-Lagen Nordrhein-Westfalens (z. B. Mönchengladbach, Krefeld, Hagen, Solingen, Wuppertal-Vohwinkel) liegen Bruttomietrenditen für Neubau-Mehrfamilienhäuser aktuell zwischen 4,2 % und 5,1 %. In A-Lagen (Düsseldorf, Köln) sind es 3,2–3,8 %. Nach Bewirtschaftungskosten (15–20 %) und Finanzierung verbleibt bei 30 % Eigenkapital meist eine Eigenkapitalrendite von 6–9 %. Mit Sonder-AfA §7b EStG und KfW-Förderung sind Steuer-bereinigt 9–12 % möglich.
Was ist die Sonder-AfA §7b EStG und wer kann sie nutzen?+
§7b EStG erlaubt für neuen Mietwohnungsbau in den ersten vier Jahren eine zusätzliche Sonderabschreibung von 5 % p. a. – zusätzlich zur regulären linearen AfA von 3 % p. a. (BEG-Standard). Voraussetzungen: Bauantrag zwischen 01.10.2023 und 30.09.2029, Energieeffizienzhaus 40 mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG), Baukosten max. 5.200 €/m² (davon max. 4.000 €/m² förderfähig). Wir realisieren projektbezogen QNG-fähige Konzepte und stellen die nötigen Nachweise bereit.
Festpreis vs. offene Abrechnung – welches Modell sichert mein Investment?+
Bei Investmentprojekten ist der Festpreis fast immer wirtschaftlicher: Sie kalkulieren mit fixierter Maximalsumme, sichern Ihre Finanzierung passgenau ab und übertragen Material- und Lohnkostenrisiko auf den Generalunternehmer. Open-Book-Modelle bieten zwar theoretisch Einsparpotenzial bei sinkenden Marktpreisen, in der Praxis führen sie bei Investoren wegen Bauzeitverlängerungen und Nachträgen zu Renditeerosion. Wir bieten primär Festpreisverträge mit klar definierten Bauleistungen und Bauzeitgarantie.
Welche Bauzeit ist für ein Mehrfamilienhaus mit 6–10 Einheiten realistisch?+
Ab Baugenehmigung kalkulieren wir 12–16 Monate für ein Mehrfamilienhaus mit 6–10 Wohneinheiten in Massivbauweise (KS-Mauerwerk + Stahlbetondecken). Modulbau verkürzt auf 8–11 Monate. Vorlauf für Konzept, Genehmigungsplanung und Statik: 4–8 Monate je nach Kommune. Vermietbarkeit beginnt typischerweise 18–24 Monate nach Vertragsunterzeichnung – mit unserer Bauzeitgarantie schriftlich fixiert.
Welche Eigenkapitalquote brauchen Sie für ein 2,5-Mio-€-Projekt?+
Banken finanzieren Renditeobjekte aktuell bei 25–35 % Eigenkapital zu konkurrenzfähigen Konditionen (3,8–4,3 % bei 10 Jahren Zinsbindung, Stand 2026). Bei einem 2,5-Mio-€-Projekt sind 625.000–875.000 € Eigenkapital realistisch. Mit Sonder-AfA und KfW-Förderung kann die effektive Eigenkapitalbindung sinken. Wir vermitteln auf Wunsch Kontakte zu Finanzierungsspezialisten mit Erfahrung im Mietwohnungsneubau.
Übernehmen Sie auch Bauträger-Projekte mit anschließender WEG-Aufteilung?+
Ja. Wir realisieren schlüsselfertige Bauträger-Projekte (Eigentumswohnungen mit WEG-Teilung nach §8 WEG). Auf Wunsch koordinieren wir Notariatsabwicklung, Aufteilungsplan, Abgeschlossenheitsbescheinigung und Vertriebsunterlagen mit Ihrem Bauträger-Vertrieb. Erfahrung u. a. mit 8–24-Einheiten-Projekten im Rheinland und Ruhrgebiet.
Wie hoch sind typische Bewirtschaftungskosten bei einem Neubau-MFH?+
Bei einem Neubau-Mehrfamilienhaus rechnen wir mit 15–20 % der Brutto-Kaltmiete für Bewirtschaftung: 5–7 % Instandhaltungsrücklage (Neubau bewusst niedriger als Bestand), 4–5 % Verwaltung, 2–3 % Mietausfallwagnis, 3–5 % nicht umlegbare Nebenkosten. Diese Quote sinkt bei größeren Objekten (>10 Einheiten) auf 13–17 % wegen Skaleneffekten in der Verwaltung.
Welche Standorte in NRW empfehlen Sie aktuell für Neubau-Investments?+
Aktuelle Datenlage 2026 favorisiert B-Lagen mit struktureller Mietnachfrage: Mönchengladbach (Pendlerbeziehung Düsseldorf, +3,8 % Mietwachstum p. a.), Krefeld (Universitätsstadt + Industrie, stabil), Solingen-Mitte (Wohnraummangel, hohe Nachfrage), Hagen (Aufwertungspotenzial), Wuppertal-Elberfeld (gentrifizierende Lagen). Wir liefern auf Anfrage eine kostenlose Standortbewertung mit Mietniveau-Korridor und Renditeschätzung für Ihr Wunschgrundstück.